Institute for Environmental Studies and Applied Research (I.E.S.A.R)
Fachhochschule Bingen am Rhein

Projekte in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit


Projekt zur Förderung erneuerbarer Energien in Marokko (abgeschlossen)

"Etude sur le cadre organisationnel, institutionnel et législatif pour la promotion des Énergies Renouvelables" (Download 2,5 MB, pdf)

Auftraggeber: GTZ

Partner:

IESAR hat in Zusammenarbeit mit der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung (TSB), dem Fraunhofer Institut für Systemforschung, Karlsruhe, und weiteren Kooperationspartnern aus Frankreich und Marokko eine Studie erarbeitet zur Verbesserung des organisatorischen, institutionellen und rechtlichen Rahmens für den Ausbau der regenerativen Energien in Marokko.

Der Hintergrund der Untersuchung bildet das Ziel der marokkanischen Regierung, mit regenerativen Energien bis zum Jahr 2012 20% des Strombedarfs des Landes abzudecken. Marokko ist zurzeit fast vollständig von Energieimporten abhängig. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen sind allerdings Maßnahmen erforderlich. Vor allem das hohe Potential Marokkos an Sonnenenergie und Windkraft kann für die Energieversorgung ausgeschöpft werden.

Die Studie hat verschiedene Szenarien ausgearbeitet, bei denen in unterschiedlichem Ausmaß regenerative Energieträger genutzt werden und die hierfür erforderlichen Kosten errechnet.

Umweltgesetzgebung in Marokko


Auftraggeber: GTZ

Im Rahmen des Programmes "Programme de Gestion et de Protection de l'Environnement / PGPE" unterstützt I.E.S.A.R. das Umweltministerium in Marokko bei der Entwicklung des Umweltrechts. Luftreinhaltung, UVP und Abfallrecht sind die Entwicklung landesweiter Standards für Deponien und die Abfallmitverbrennung in Zement-werken.

Das mit langjähriger Unterstützung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit erarbeitete Abfallgesetz wurde am 13.07.06 vom marokkanischen Parlament verabschiedet.

Abfallmitverbrennung in Zementwerken (abgeschlossen)


Auftraggeber: GTZ

Kooperationspartner: Fa. Holcim

Konzeption der Darstellung von Trainingsmaterialien für die Mitverbrennung von Abfällen in Zementwerken, speziell zum Teilgebiet: "Legislation and permitting"

Umweltgesetzgebung in Marokko


Auftraggeber:

Das "Mediterranean Environmental Technical Assistance Programme" (METAP) wurde 1990 ins Leben gerufen. Es bringt Länder in der Mittelmeerregion mit Geberländern zusammen, um Projekte im Bereich des regionalen Umwelt-managements durchzuführen.

Eines dieser Projekte ist das "Regional Solid Waste Management Project". Es wird von der Europäischen Union mit einem Budget von 6,25 Millionen Euro finanziert und von der Weltbank für die Dauer von 3 Jahren durchgeführt. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Einführung von Abfallwirtschafts-systemen in den von dem "Mediterranean Environmental Technical Assistance Programme" (METAP) begünstigten Ländern. Dabei sollen die Hauptelemente für eine integrierte Bewirtschaftung der festen Abfälle ("Integrated Solid Waste Management") entworfen, entwickelt und umgesetzt werden.

An diesem Projekt sind die Maghreb-Länder Marokko, Algerien und Tunesien und die Länder Ägypten, Jordanien, Libanon, Palästina und Syrien beteiligt.

Die guidelines und weitere "aids to implementation" können unter folgender Internetadresse abgerufen werden: www.metap-solidwaste.org